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Beats Biblionetz - Aussagen

Der Frauenanteil in der Informatik ist klein.

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconBemerkungen

Während viele westliche Industrieländer einen meist geringen Frauenanteil in Informatik und informatiknahen Studiengängen aufweisen, war dieser in ost-europäischen (ehemals sozialistischen Ländern, aber auch der Türkei) wesentlich höher. In der ehemaligen DDR lag der Frauenanteil 1986 noch bei 50 Prozent.
Von Marco Thomas im Text Die Geschlechterkluft im Informatikunterricht
The under-representation of women in IT courses and careers has persisted for the last thirty years (Hawkins, 1985; Kwan, Trauth, & Driehaus, 1985). In Australia in 2010 more women than men were graduating from university, yet not in the IT disciplines. In 2010 it was reported that women represented 55.6% of students enrolled in Australian universities (Department of Education, 2014). In 2012, women earned 57% of all Bachelor degrees, yet in the same year earned only 19% of undergraduate IT degrees (Department of Education, 2012).
Von Julie Fisher, Catherine Lang, Annemieke Craig, Helen Forgasz im Buch Digital Divas (2016) auf Seite 5
Trotz positiven Trends ist der Anteil der Studienanfängerinnen im Fachbereich Informatik nach wie vor gering. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stieg er von 14 Prozent im Wintersemester 2008/09 nur leicht auf 16 Prozent im Wintersemester 2013/14 (siehe Bild 1). Betrachtet man ausschließlich deutsche Studierende, so liegt er im Wintersemester 2013/14 sogar bei nur 14 Prozent. Im gleichen Jahr lag der Frauenanteil im Fachbereich Informatik bei den in Deutschland studierenden ausländischen Studenten bei 26 Prozent. Dies legt nahe, dass es in Deutschland trotz vielfältiger Initiativen hinsichtlich der Frauenförderung noch Nachholbedarf gibt.
Von Friederike Klan in der Zeitschrift Ada Lovelace (2016) im Text Informatik - reine Männersache?
Why should it matter if the inventors, designers, and creators of computer technology are mostly male? At the most basic and individual level, girls and women who have the necessary talent and inclination but do not become engaged in the technology are missing the educational and economic opportunities that are falling into the laps of computer-savvy young men. Computing salaries are high, jobs plentiful, and entrepreneurship opportunities unbounded. Furthermore, a command of information technology is an asset in many contexts outside the field itself. Since so many facets of education and the economy are driven by technology, an understanding of the workings “under the hood” can be invaluable.
Von Jane Margolis, Allan Fisher im Buch Unlocking the Clubhouse (2002) im Text Introduction: Women out of the Loop
In the long run, the greatest impact may be on the health of computing as a discipline and its influence on society. The near absence of women’s voices at the drawing board has pervasive effects. Workplace systems are built around male cultural models, and entertainment software fulfills primarily male desires. In a particularly poignant example, some early voice-recognition systems were calibrated to typical male voices. As a result, women’s voices were literally unheard. Similarly, some early video conferencing systems, in which the camera automatically focused on the speaker, ignored the participation of women. If women could not be heard, they could not be seen. These examples show how a product-design group that is not representative of its users can go wrong.
Von Jane Margolis, Allan Fisher im Buch Unlocking the Clubhouse (2002) im Text Introduction: Women out of the Loop
Das unausgewogene Geschlechterverhältnis kann vor allem für die weiblichen Befragten zu kritischen Momenten im Studium führen. Zwar fehlen auch den männlichen Befragten mehr weibliche Informatik Studierende: Sie vermissen die Vielfalt sowohl in der fachlichen Arbeit als auch im Sozialleben (unter anderem auch aufgrund der dann angenommenen größeren Partnerinnenauswahl) und würden sich einen höheren Anteil an Informatikstudentinnen wünschen, nehmen dies aber nicht als sie ihr Studium betreffendes oder einschränkendes Problem wahr. Die befragten Studentinnen aber fühlen sich einsam, fallen auf, vermissen soziale Aspekte und gleichgeschlechtliche Arbeits- und Gesprächspartnerinnen. Sie begegnen dem Problem u. a. damit, dass sie außerhalb der Universität (Sprach-)Kurse belegen, sich als (Einzel-)Kämpferin positionieren oder die Situation als ,,nicht so schlimm“ normalisieren.
Von Karin Kleinn, Monika Götsch, Yvonne Heine, Britta Schinzel in der Zeitschrift Weltbilder in der Informatik: Sichtweisen auf Profession, Studium, Genderaspekte und Verantwortung (2013) im Text Das DFG-Projekt "Weltbilder der Informatik" auf Seite 254

iconEinträge in Beats Blog

iconZitationsgraph

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iconErwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconAnderswo suchen Auch im Biblionetz finden Sie nicht alles. Aus diesem Grund bietet das Biblionetz bereits ausgefüllte Suchformulare für verschiedene Suchdienste an. Biblionetztreffer werden dabei ausgeschlossen.

iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.

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