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Elektrosmog ist ein Gesundheitsrisiko

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iconBemerkungen

Die Wissenschafter haben keine Hinweise darauf gefunden, dass Menschen, die sich selbst als «elektrosensibel» bezeichnen, in irgendeiner Weise stärker auf elektromagnetische Strahlung reagieren als andere.
im Text Resultate aus dem nationalen Forschungsprogramm zu den möglichen gesundheitlichen Risiken elektromagnetischer Strahlung (2011)
Dass die Mobilfunkindustrie auch im Forschungsbereich Einfluss ausübt, zeigte eine Studie der Institute für Sozial- und Präventivmedizin der Universitäten Bern, Basel und Bristol [1]: Nur 30% derjenigen Mobilfunkstudien, welche von der Industrie finanziert wurden, zeigten gesundheitsrelevante Effekte, während über 70% der gemischt oder öffentlich finanzierten Studien einen Effekt zeigen.
von Yvonne Gilli, Cornelia Semadeni, Bruno Germann, Bernhard Aufdereggen, Edith Steiner-Rüedi im Text Mobilfunk und Gesundheit (2007)
Anders als bei der Belastung durch Luftschadstoffe weiss die Wissenschaft immer noch sehr wenig darüber, ob und inwiefern nichtionisierende Strahlung die Gesundheit von Mensch und Umwelt gefährdet. Diese Frage beschäftigt nicht nur Wissenschafter, Behörden und die Industrie: Auch weite Kreise der Bevölkerung sind besorgt darüber, was sich in der regen Berichterstattung zu Risiken des Mobilfunks in den Medien widerspiegelt. Zwar ist seit langem bekannt, dass hochdosierte elektromagnetische Felder biologisches Gewebe erwärmen und unter Umständen zu Zellschäden und gesundheitlichen Problemen führen können. Im Alltag sind wir hingegen nur schwacher Strahlung im Niedrigdosisbereich ausgesetzt. Diese ist so gering, dass eine Temperaturerhöhung im Körper nicht messbar ist, beziehungsweise sehr niedrig bleibt. Zudem legte der Bundesrat im Jahr 2000 Grenzwerte für elektromagnetische Felder - teilweise strenger als international üblich - in der «Verordnung über nichtionisierende Strahlung» (NISV) fest. Trotzdem bleibt die Frage offen, ob es unterhalb der bestehenden Grenzwerte sogenannte nicht-thermische Effekte auf lebende Materie und damit den Menschen gibt.
im Text Resultate aus dem nationalen Forschungsprogramm zu den möglichen gesundheitlichen Risiken elektromagnetischer Strahlung (2011)

iconZitationsgraph

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