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Beats Biblionetz - Aussagen

ICT in der Schule ist überflüssig: Kinder lernen den Umgang mit ICT im Alltag.

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iconBemerkungen

Martin RöllÄhnlich könnte man sagen: "Sprachunterricht in der Schule ist überflüssig: Kinder lernen dem Umgang mit Sprache im Alltag."
Von Martin Röll, erfasst im Biblionetz am 14.05.2006
Hartmut von HentigDer Computer ist leicht zu bedienen; dazu bedarf es keiner langjährigen Unterweisung. (Die Kultusminister, die einen frühen und gründlichen Computer-Unterricht verlangen, verstehen die Sache nicht.)
Von Hartmut von Hentig im Buch Die Schule neu denken (1993) im Text Schwierige Veränderungen
Beat Döbeli HoneggerBereits sind erste Stimmen zu hören, heutige Hard- und Software sei so einfach geworden, dass auch keine ICT-Anwendungskenntnisse mehr vermittelt werden müssten und somit auch das Thema ICT in der Schule überflüssig sei.
Von Beat Döbeli Honegger im Konferenz-Band 25 Jahre Schulinformatik im Text ICT im Hosensack - Informatik im Kopf? (2010)
Manfred SpitzerEs ist wie mit unzähligen anderen Fertigkeiten: Wer es braucht, lernt es zu gegebener Zeit selber - dazu brauchen wir nicht die Schule. Aber Bill Gates hat es geschafft, dass seine Produkte Word, Powerpoint und Excel heute quasi zu Schulfächern erhoben wurden.
Von Manfred Spitzer im Text Das ist doch hirnrissig (2006)
Juraj HromkovicDabei zeigt sich heute klar: Sowohl Lehrpersonen als auch Jugendliche sehen keinen besonderen Reiz darin, die Bedienung irgendwelcher Softwaresysteme zu erlernen. Die Userkompetenzen trainieren sich die jungen Leute im Selbststudium an, dafür brauchen sie keinen öffentlichen Unterricht von Medienpädagogen, der ihnen weder persönlichen Spass bereitet noch intellektuelle Herausforderung bietet.
Von Juraj Hromkovic in der Zeitschrift Dossier des Schweizer Monat zum Thema: Einsen und Nullen - unsere Informationsgesellschaft. Juli/August 2012 (2012) im Text Digitale Analphabeten auf Seite 45
Matthias W. ZehnderSicher: Wenn die Kinder erwachsen sind, werden sie am Computer sitzen und mit der Tastatur schreiben müssen. Das ist aber noch kein Grund, sie im Kindergarten schon an den PC zu setzen, statt sie mit ihren Händen und Fingern Bilder malen zu lassen. Im Gegenteil: Die Welt ist voller Computer, Kinder kriegen das nebenbei problemlos mit. Die Schule sollte sich viel mehr um die Welterfahrung der Kinder sorgen. Denn Frösche und Lehm, den Balzruf des Rotkehlchens und das Klopfen eines Spechts, das kriegen viele Kinder nicht mehr mit.
Von Matthias W. Zehnder im Text Schulen: Weg vom Netz? (2006)
Beat Döbeli HoneggerManche Kritiker sind der Meinung, Lehrer und Eltern, also «digital immigrants», könnten den Kindern, den «digital natives», nichts beibringen, da ihnen der Wissensvorsprung fehle.
Kinder bringen zum Teil das technische Wissen mit. Eltern und Lehrer die Lebenserfahrung. Also braucht es den Austausch. Ausserdem gehört das Thema «digitale Medien» in die Lehrerausbildung. Die Rolle der Lehrperson wandelt sich insgesamt. Die Lehrperson muss damit leben, dass der Schüler etwas besser weiss - oder Wikipedia in der Hosentasche des Schülers. Die Frage lautet: Wie geht die Lehrperson damit um?
Von Beat Döbeli Honegger, Fabienne Schmuki im Text Smartphones im Chindsgi (2013)
There are three core flaws with the laissez faire approach.The first is that it does not address the fundamental inequalities in young people’s access to new media technologies and the opportunities for participation they represent (what we call the participation gap).The second is that it assumes that children are actively reflecting on their media experiences and can thus articulate what they learn from their participation (what we call the transparency problem).The third problem with the laissez faire approach is that it assumes children, on their own, can develop the ethical norms needed to cope with a complex and diverse social environment online (the ethics challenge).Any attempt to provide meaningful media education in the age of participatory culture must begin by addressing these three core concerns.
Von Henry Jenkins, Katie Clinton, Ravi Purushotma, Alice J. Robison, Margaret Weigel im Buch Confronting the Challenges of Participatory Culture (2006)
Werner HartmannDie Meinung ist verbreitet, die heutigen Jugendlichen – die sog. Digital Natives – würden den Grossteil der verlangten Medienkompetenzen bereits wie selbstverständlich besitzen und in die Schule mitbringen. Aufgabe der Schule sei es nur noch, diese bereits vorhandenen Kompetenzen zu nutzen. Diese Einschätzung greift zu kurz: die Jugendlichen begegnen den neuen digitalen Medien unverkrampft und haben gelernt, sich schnell mit neuen Benutzeroberflächen und Programmstrukturen vertraut zu machen. Die Erfahrung zeigt aber, dass das notwendige Konzeptwissen weitgehend fehlt. So wissen etwa nur die wenigsten Jugendlichen (und auch Erwachsenen), wie man bei einer Suchmaschine gute Anfragen stellt, und den gefundenen Informationen wird meist blindlings vertraut. Eine effiziente, effektive und nachhaltige Nutzung digitaler Medien setzt Konzeptwissen voraus. Genauso wie sich die Mathematikkenntnisse nicht nur auf das Bedienen eines Taschenrechners oder Sprachkenntnisse auf das einfache Entziffern («Lesen») eines Textes beschränken, machen auf Bedienfertigkeiten eingeschränkte Fähigkeiten noch keine medienkompetente Person aus. Wie in anderen Fächern ist hier die Schule gefordert, langlebige Grundlagen zu vermitteln.
Von Werner Hartmann, Markus Michel, Markus Kneubühler, Urs Meier, Enikö Parragne, Claudia Pfefferle, Ruedi Schenk, Markus T. Schmid, Edwin Steiner, Alexander Wymann, Stefan Zurkirchen im Buch Persönliche Geräte ans Schulnetz (2013)

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